Was wir lesen

Mittlerweile sind auch in Deutschland einige Quantified Self Blogs entstanden auf die wir Euch aufmerksam machen wollen:

Einen Überblick zu Quantified Self gibt Arne Tensfeldt, Gründer von Quantified Self Hamburg und Autor der Website Was ist Quantified Sellf? Er betreibt den Blog 1k Dinge Guru und schreibt über allerlei (Freizeit-) Aktivitäten, Ernährungsexperimente uvm.

Christop Koch, Autor der Buchs „Die Vermessung meiner Welt“ schreibt neben Artikeln zu QS in der Presse auch den Self-Tracking Blog mit Berichten zu Quantified Self Meetups und der Self-Tracking Link-Schau.

Das Team des Münchner QS und Big Data Startups Datarella veröffentlicht regelmäßig frische Artikel zu Themen rund um Wearables und (Self-) Tracking auf dem Datarella QS Blog.

Selbst veröffentliche ich regelmäßig Produkttests und Self-Tracking-Tipps auf meiner Website igrowdigital.com, dem ersten Deutschsprachigen Blog zu Themen rund um Quantified Self.

Für alle die gerne englische Artikel lesen lohnt sich ein Blick auf die Seite der QS Labs quantifiedself.org und die dort veröffentlichte Linkliste „what we are reading“ die man übrigens auch abonnieren kann.

Regelmäßige News und Diskussionen zu QS findet Ihr auch in unsere Quantified Self Gruppe auf Facebook zu der Ihr herzlich eingeladen seid.

Wenn wir Deinen Blog in dieser Sammlung vergessen haben, dann gib uns gerne Bescheid. Gute Unterhaltung wüschen Florian und das Team von Quantified Self Deutschland.

Ein Gedanke zu “Was wir lesen

  1. Sehr geehrter Herr Schumacher,
    soeben habe ich Ihren Beitrag in der Radiosendung des NDR gehört und ihn sehr anregend gefunden: Diese Art der Betrachtung des menschlichen (gesund) -Seins entspringt dem linearen Denken des 19.Jahrhunderts kombiniert mit der Technologie des 21. Jahrhunderts: Stumpf- bis schwachsinnig und seine Komplexität negierend scheint der Mensch seines Sinnes zur Erkundung seines subjektiven Zustandes beraubt zu werden, anstadt dass er eben den Gebrauch dieser Dinge lerne. Dazu gibt es mittelerweile höchst potente theorie- und praxisgeleitete Erfahrungen, wie z.B. von Moshe Feldenkrais beschrieben und in Praxis umgesetzt. Weiter sei als Lektüre empfohlen von Günther Anders:“Von der Antiquiertheit des Menschen, Bd. I: Über die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution“ Verlag C.H. Beck. Seine Formulierung: der Mensch als Hofzwerg seines Maschinenparks. Naja, wer Lust hat, sich den wechslenden Moden und strammen wirtschaftlichen Diktaten sowie denen der Politik, der Medizin und Technologie zu unterwerfen, wer die Freude am selbstentdeckendern Lernen, an Selbstregulation und weiterführenden Selbstwirksamkeitserfahrungen aufzugeben bereit ist und sich am Nasenring in die gefühlsentleerte Welt der Selbstmanipulation in die Zukunft zu begeben, der möchte es eben. Nur: in die Kontrollen möchte ich nicht geraten…….. Nichts für ungut, aber das Projekt erinnert mich ein bischen an den Turmbau zu Babel: der Maschine, den daten sich verpflichtet fühlend ist das ein weiterer strammer Weg in die Selbstentfremdung. Ich liebe die Parallelwelt des echten, des Subjektiven, das mit der Wirklichkeit in lebendiger Verbindung zu bleiben hofft. Ihr Pfad wird sicher mehr und mehr Menschen interessieren – aus pragmatischer Bewusstlosigkeit.
    Mit freundlichen Grüßen
    Heidje Duhme

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