Review Show&Tell #1 – The Berlin Quantified Self Meetup Group

Am 22. November fand das erste Show & Tell der Berliner Quantified Self Meetup Group statt, welche vor wenigen Wochen für die Englisch-sprachige Berliner Community gegründet wurde. Mit rund 70 Teilnehmern war das Treffen die bisher größte Quantified Self Veranstaltung Deutschlands, welche bereits im Vorfeld auf verschiedenen Blogs und Berliner News-Seiten angekündigt worden war. Zu Beginn erfolgte die für viele Quantified Self Gruppen typische „three word introduction“, bei der sich die Anwesenden mit drei charakterisierenden Worten vorstellten. Die Vielfalt der genannten Begriffe und Interessen unterstrich die Vielschichtigkeit der Quantified Self Bewegung und gab eine gute Vorausschau über die Themen, zu welchen sich am späteren Abend beim Networking ausgetauscht werden sollte.

Steve Dean

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Berliner QS Events im September

Im September finden gleich zwei Treffen der Berliner Quantified Self Gruppe statt. Für Startups, Entwickler, Designer und Unternehmer aus dem Quantified Self Umfeld findet am 4. September in der Bar „Mein Haus am See“ ein offenes Meet & Greet zur Vernetzung der Szene statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sie hier.

Am 8. September findet das offizielle Show & Tell Meetup der Berliner Quantified Self Community statt. Hier erwartet das Publikum mehrere Vorträge von Self-Trackern und Startups. Die vorläufige und unvollständige Beschreibung des Programms beinhaltet folgende Themen:

Richard Spindler hat Tim Ferris‘ Ratschläge zur Effektivitätssteigerung im Selbstmanagement wie auch in der Fitness intensiv in der Praxis erprobt. Einen Einblick in seine Erfahrung gibt er mit seinem Talk „Vom Notwendigen zum Praktischen, Minimal Diät und Foodtracking“. Ebenfalls aus Sicht der Self-Tracker berichtet Christian Kleineidam über seine Erfahrung mit Anki, einer Lernsoftware nach dem Spaced Repetition System.

Mit Archivy und WATTlive präsentieren zwei Startups aus dem Berliner Raum ihren Bezug zu Quantified Self und der Nutzung persönlicher Daten. Diese beiden Unternehmen zeigen wie die Erfassung und Analyse von Informationen über das Verhalten und das Umfeld von Menschen technologischen Fortschritt ermöglicht. Archify ist eine persönliche Suchmaschine die es ermöglicht schnell und einfach Informationen, die man schon mal gesehen hat, wiederzufinden. Dazu speichert Archify die eigene Webhistorie, Aktualisierungen in sozialen Netzwerken und Emails in einem zentralen, privaten Archiv. Max Kossatz, Co-Founder von Archify, zeigt wie der Dienst zum Lifelogging eingesetzt werden kann und durch statistische Auswertung ein umfangreiches Feedback über das persönliche Verhalten im Internet liefert.
WATTlive entwickelt innovative und motivierende Produkte und Online-Dienste, die Benutzern ihren Energieverbrauch und ihren Einfluss zur Energieeinsparung vor Augen führen. Das System des Berliner Startups erfasst den Stromverbrauch aber auch Umweltfaktoren wie Temperatur, Helligkeit oder Luftqualität. Philipp Mahr von WATTlive zeigt beim Berliner Meetup wie das System seinen Benutzern spielerisch hilft ihren Stromverbrauch zu verstehen und Energie zu sparen.

Darüber hinaus ist die Bühne offen für weitere Präsentationen von Self-Trackern und Startups über ihren Bezug zur Nutzung persönlichen Daten. Wer spontan präsentieren möchte kann eine PPT/ Keynote / PDF Präsentation bis zu einem Umfang von 15 Minuten mitbringen. Der Eintritt ist kostenlos.