Testosteron-Tracking und Ernährung

Kratzwunden, die über Nacht heilen, erhöhter Blickkontakt mit dem vorbeiziehenden, weiblichen Geschlecht und eine hormonelle Aura, die alle Personen in einem drei Meter Umkreis überwältigt. So ähnlich beschreibt Tim Ferriss den Effekt der Verdreifachung seines Testosteronspiegels in seinem Buch “Der 4-Stunden-Körper.” Die Aggression, die schnelle Wundheilung und die übermäßige Kraft und Energie erinnern durchaus auch an den behaarten Mutanten in der X-Men Serie. In seinem zweiten Show & Tell ist Maximilian Gotzler diesmal der Macht des wichtigsten männlichen Geschlechtshormons auf den Grund gegangen. In folgendem Video könnt ihr Max’ unterhaltsamen Vortrag nochmals miterleben und mehr über die biologischen Mechanismen und Funktionen von Testosteron erfahren. Darüber hinaus erfahrt ihr, wie man sein Level mit Ernährung verändern kann und wie sich Auswirkungen einer signifikanten Erhöhung tatsächlich zeigen.

Maximilian Gotzler ist ehemaliger Leistungssportler, Unternehmer und langjähriger Self-Tracker. Mit seinem Unternehmen Biotrakr will er Nutzern ermöglichen, Blutwerte einfach zu ermitteln, richtig zu interpretieren und zu optimieren. Twitter: @maxeeegeee, @biotrakr.

Verhaltensänderung mit Apps und Gadgets

Holger Dieterich sprach beim 5. Berliner Show & Tell über Verhaltensänderung. Der freiberufliche Consultant nutzt seinen Fitbit und verschiedene andere Apps um sich zu mehr Aktivität im Alltag und zu regelmäßigen Laufen zu motivieren. Welche Tools er verwendet und was er dabei herausgefunden zeigt das Video.

Review Innovators@Google in Berlin

Am 6. Juni fand sich die Quantified Self Gemeinschaft zum ersten Mal in Google’s Berlin-Büros ein fuer den Event Innovators@Google. Anstatt der traditionellen Show & Tell Präsentationen stellten dieses Mal drei Startups im Quantified Self Bereich sich selbst und ihre Produkte vor. Dies wurde mit ein paar Worte von Jan Schallaböck der sich mit Datenschutzfragen auseinandersetzt und einer reghaften Diskussion ergänzt.

Der Anlass war ein voller Erfolg und gemäss Max Senges, der unser Google Gastgeber war, hatten sich bis auf die Eröffnungsveranstaltung noch nie so viele Leute in dem Raum befunden – insgesamt waren es über 100!

Florian Schumacher der die Berliner QS Gruppe gegründet hat und sich seit 2012 enorm für das Wachstum der Quantified Self Community in Deutschland engagiert, eröffnete den Abend. Seit kurzem als Trendscout für Wearable Technologies tätig, berichtete er über Trends im schnell wachsenden Markt der am Körper tragbaren Sensorlösungen.

Florian beschrieb das enorme Potential von Smartphones für passives Self-Tracking am Beispiel der Analyse der Gefühlslage welche allein am Klang der Stimme möglich sei und in zukünftigen Anwendungen integriert werden soll. Ebenso werde das Aktivitätsmonitoring durch die Integration in Smartphone-Betriebssysteme und den Eintritt großer Hardwarehersteller in den digitalen Fitness und Lifestyle Markt enorm an Verbreitung gewinnen.  Dabei werden zukünftige Smartphones wie auch am Körper tragbare Sensoren immer mehr Parameter aufzeichnen um präzisere Modellierungen aber auch medizinische Anwendungen zu ermöglichen.

Weitere Trends beschrieb Florian im Aufkommen intelligenter Textilien (Bsp. Socke mit Drucksensorik zur Ganganalyse ), organischer Elektronik für die Messung verschiedenster elektrischer Signale des Körpers und dem Thema Lifelogging, welches in diesem Jahr erstmals an Relevanz gewinnen und einige Diskussionen zur Privatsphäre auslösen wird.

Berlin Innovators@Google

Archify

Für das erste Startup, Archify, war Brendan Quinn zu Gast. Archify bildet via einer Browser-Erweiterung und der Verbindung mit sozialen Netwerken ein Archiv von sämtlichen Webseiten die man besucht. Danach können diese Seiten mit Archifys eigener Suchmaschine durchsucht werden.

Der Service von Archify erinnert ein bisschen an Lifelogging. Durch Lifelogging Kameras und beispielsweise auch Google Glass wird es bald möglich werden alles was man selbst sieht digital festzuhalten und zu archivieren. Archify macht etwas Ähnliches allerdings mit dem Surfverhalten.

Über ein Dashboard bietet Archify auch ein paar statistische Daten über das Suchverhalten. Brendan baute in die Präsentation auch eine kleinen Rückblick auf die letzten zehn Monate seines eigenen Surfens ein.

MySugr

Frank Westermann, der CEO von MySugr, einer mobilen Diabetes-Anwendung, folgte. MySugr wird bereits von mehr als 20’000 Diabetikern genutzt um ihren Zuckerkonsum zu tracken. Frank und seine Mitgründer sind alles selbst Diabetiker und kennen die Problematik daher genaustens.

Wie er betonte ist für Diabetiker Self-Tracking nicht nur ein Hobby sondersn absolut lebenswichtig. David Gordon hatte an der Quantified Self Konferenz in Amsterdam bereits ebenfalls darüber gesprochen, dass Diabetiker zwar allgemein ohne grosse Einschränkungen Leben können, dies aber eine genaue Abstimmung des Zuckerkonsums und der Insulinaufnahme benötigt. Dies ist natürlich ein klassisches Self-Tracking Problem und MySugr macht dies leichter und motivierender für Diabetiker indem es auch viele Spielelemente einbaut.

Frank konnte auch gleich noch verkünden, dass Tim Ferriss, der 4-Hour Workweek und 4-Hour Body Autor, ein offizieller Berater von MySugr geworden ist und das Startup fortan bei ihrem US-Launch und sonstiger Entwicklung unterstützen wird.

DropXM

Als letztes Startup war Nicola Kegel von DropXM dran. DropXM, welches noch in der Gründungsphase ist, wird kontinuierliche Bluttests anbieten um Gesundheitsmarker zu messen. Die Idee ist Schwach- und Verbesserungspunkte in der eigenen Gesundheit frühzeitig zu erkennen und konkrete Schritte zur Gesundheitsverbesserung oder Prävention zu empfehlen. Langfristig sollten dazu auch Daten vom Aktivitätstracking integriert werden.

Der Service erinnert sehr an WellnessFX, das bereits etwas Ähnliches in den USA anbietet. DropXM hat sicherlich einen guten Markt gewählt da in Europa konsumentenorientierte Gesundheits-Startups noch Mangelware sind. Die Frage wird sein ob DropXM die Preise genügend Tief halten kann um regelmässige Tests auch einem breiten Publikum finanziell zu ermöglichen.

Nicola erzählte zudem von ihrer eigenen Erfahrung mit der Messung ihres Vitamin-D Blutwertes. Seit sie nach einem ursprünglich sehr tiefem Result begann Vitamin-D als Ergänzungsmittel zu nehmen und mehr Zeit in der Sonne zu verbringen, hat sich ihre Gesundheit und Wohlbefinden merklich verbessert.

Die Datenschutzfrage

Zuletzt sprach Jan Schallaböck, der beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig-Holstein, forscht. Er meinte die Regulierung von Quantified Self Anwendungen stehe noch sehr am Anfang und prophezeite, dass diese in den nächsten Jahren stark zunehmen werde.

Nach den Vorträgen genossen wir alle noch ein paar Getränke in der inspirierenden Atmosphäre und führten viele der Diskussionen weiter. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Google und Max Senges für die Gastfreundschaft. Wir freuen uns darauf die Diskussion bald weiterzuführen.

Review Show&Tell #1 – The Berlin Quantified Self Meetup Group

Am 22. November fand das erste Show & Tell der Berliner Quantified Self Meetup Group statt, welche vor wenigen Wochen für die Englisch-sprachige Berliner Community gegründet wurde. Mit rund 70 Teilnehmern war das Treffen die bisher größte Quantified Self Veranstaltung Deutschlands, welche bereits im Vorfeld auf verschiedenen Blogs und Berliner News-Seiten angekündigt worden war. Zu Beginn erfolgte die für viele Quantified Self Gruppen typische „three word introduction“, bei der sich die Anwesenden mit drei charakterisierenden Worten vorstellten. Die Vielfalt der genannten Begriffe und Interessen unterstrich die Vielschichtigkeit der Quantified Self Bewegung und gab eine gute Vorausschau über die Themen, zu welchen sich am späteren Abend beim Networking ausgetauscht werden sollte.

Steve Dean

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Einladung zum Berliner QS Show & Tell #1

Am 22. November findet das erste QS Show & Tell der neuen Englisch-sprachigen Berliner Quantified Self Gruppe statt. Mit internationalen Gastsprechern und einer Demo Hour ist die Veranstaltung das bisher größte Quantified Self Event in Deutschland. Die Teilnehmerzahl ist limitiert und eine rasche Anmeldung wird empfohlen. Weitere Informationen zum Berliner Show & Tell #1 finden Sie hier.

Berliner QS Events im September

Im September finden gleich zwei Treffen der Berliner Quantified Self Gruppe statt. Für Startups, Entwickler, Designer und Unternehmer aus dem Quantified Self Umfeld findet am 4. September in der Bar „Mein Haus am See“ ein offenes Meet & Greet zur Vernetzung der Szene statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sie hier.

Am 8. September findet das offizielle Show & Tell Meetup der Berliner Quantified Self Community statt. Hier erwartet das Publikum mehrere Vorträge von Self-Trackern und Startups. Die vorläufige und unvollständige Beschreibung des Programms beinhaltet folgende Themen:

Richard Spindler hat Tim Ferris‘ Ratschläge zur Effektivitätssteigerung im Selbstmanagement wie auch in der Fitness intensiv in der Praxis erprobt. Einen Einblick in seine Erfahrung gibt er mit seinem Talk „Vom Notwendigen zum Praktischen, Minimal Diät und Foodtracking“. Ebenfalls aus Sicht der Self-Tracker berichtet Christian Kleineidam über seine Erfahrung mit Anki, einer Lernsoftware nach dem Spaced Repetition System.

Mit Archivy und WATTlive präsentieren zwei Startups aus dem Berliner Raum ihren Bezug zu Quantified Self und der Nutzung persönlicher Daten. Diese beiden Unternehmen zeigen wie die Erfassung und Analyse von Informationen über das Verhalten und das Umfeld von Menschen technologischen Fortschritt ermöglicht. Archify ist eine persönliche Suchmaschine die es ermöglicht schnell und einfach Informationen, die man schon mal gesehen hat, wiederzufinden. Dazu speichert Archify die eigene Webhistorie, Aktualisierungen in sozialen Netzwerken und Emails in einem zentralen, privaten Archiv. Max Kossatz, Co-Founder von Archify, zeigt wie der Dienst zum Lifelogging eingesetzt werden kann und durch statistische Auswertung ein umfangreiches Feedback über das persönliche Verhalten im Internet liefert.
WATTlive entwickelt innovative und motivierende Produkte und Online-Dienste, die Benutzern ihren Energieverbrauch und ihren Einfluss zur Energieeinsparung vor Augen führen. Das System des Berliner Startups erfasst den Stromverbrauch aber auch Umweltfaktoren wie Temperatur, Helligkeit oder Luftqualität. Philipp Mahr von WATTlive zeigt beim Berliner Meetup wie das System seinen Benutzern spielerisch hilft ihren Stromverbrauch zu verstehen und Energie zu sparen.

Darüber hinaus ist die Bühne offen für weitere Präsentationen von Self-Trackern und Startups über ihren Bezug zur Nutzung persönlichen Daten. Wer spontan präsentieren möchte kann eine PPT/ Keynote / PDF Präsentation bis zu einem Umfang von 15 Minuten mitbringen. Der Eintritt ist kostenlos.

Quantified Self Meetups im Juli

Am 4. Juli findet das vierte Quantified Self Meetup in München mit zahlreichen Beiträgen statt. Roman Kling und Stefan Lang arbeiten an Lösungen zur Selbstmotivation durch soziale Motivationsmechanismen. Wie sie mit ihren Startups blondbanana und Goalympia Menschen beim Erreichen Ihrer Ziele unterstützen, stellen sie den Besuchern des Münchner Meetups vor. Mit den unterschiedlichen Ansätzen auf Basis zwischenmenschlicher Verbindlichkeit bzw. auf Wettbewerben unter Freunden repräsentieren sie ein breites Spektrum sozialer Motivationsmechanismen.

Benjamin Bolland experimentiert mit polyphasen Schlafrhythmen. Anstatt einmal pro Nacht zu schlafen, deckt er seinen Schlafbedarf mit mehreren über den Tag verteilten Schlafeinheiten. Über seine Erfahrung mit dem Ubermancycle und dem Everymancycle und ob er sein Ziel, den gesamten Schlafbedarf zu reduzieren erreicht hat, berichtet er beim Münchner Meetup. Neben diesen Beiträgen stehen weitere Anwenderberichte zu Self-Tracking Themen und die Möglichkeit zum Networken auf dem Programm.

Am 7. Juli findet das dritte Quantified Self Meetup in Berlin statt. Auch hier präsentieren mehrere Anwender und Startups ihre Erfahrungen und Projekte rund um die Nutzung persönlicher Daten. Außerdem haben die Besucher die Möglichkeit am Rollenspiel „The Social Quantified Self“ teilzunehmen, welches von der Special Interest Group „Mensch-Maschine-Persuasion“ unter der Leitung von Daniela Kuka und Klaus Gasteier an der Berliner Universität der Künste UdK entwickelt wurde. In diesem fiktiven Rollenspiel wird eine fundamentale Regel sozialer Netzwerke verändert: Nutzerprofile entstehen ausschließlich durch quantifizierbare und algorithmisch interpretierte Daten, sodass direkte Eingriffs- und Gestaltungsmöglichkeiten nicht mehr nötig oder möglich sind. Stattdessen wird von einer „Frictionless Quantification“ u.a. in den Lebensbereichen Gesundheit, Zeitmanagement, Erfolg, Sozialkompetenz und Finanzgebaren ausgegangen und die Veränderungen des sozialen Gefüges durch die Veröffentlichung der individuellen Werte betrachtet.

Die UdK-Mitarbeiter haben das System als papierbasiertes Rollenspiel entwickelt und erforschen dessen Eigenlogik in halböffentlichen Experimenten. Wie fühlt es sich an, Teil einer öffentlich quantifizierten Gesellschaft zu sein? Wie verändern sich Wahrnehmung und Verhalten in Bezug auf sich selbst und andere? Welche Zwickmühlensituationen und Rückkopplungsschleifen entstehen? Wer ist der Nutzer eines solchen Systems? Diese und weitere Fragen beantworten sich den Teilnehmern beim Berliner Meetup am 7. Juli. Wie auch beim Münchner Meetup ist der Eintritt kostenlos und interessierte Besucher sind willkommen.

Quantified Self Events im Mai – Die Szene vernetzt sich

Im Mai fanden mehrere Events statt, bei denen sich die Deutschen Self Tracker und Life Hacker vernetzt haben. Auch die Bekanntheit unseres Netzwerks konnten wir hierdurch steigern. So wurde das Thema Quantified Self auf der diesjährigen re:publica in mehreren Beiträgen sowie einer Podiumsdiskussion von verschiedenen Seiten betrachtet.

Ebenfalls in Berlin fand das Event Digitale Selbstvermessung der Hybridplattform unter Beteiligung der technischen Universität Berlin und der Berliner Universität der Künste (UdK) statt. Mehrere Referenten stellten dem Publikum aus Interessierten wie auch erfahrenen Self Trackern Themen wie Feedback Loops, technologische Trends in der Sensortechnik oder künstlerische Visualisierung von Vitalitätswerten dar. Außerdem wurden in verschiedenen Worshops die Grundlagen der Messung von Vitalitätswerten mit Arduino vermittelt und die Auswirkungen der vollständigen Offenlegung aller persönlichen Informationen in einem Rollenspiel simuliert.

In München fand das 3. Quantified Self Meetup statt und erreichte mit 25 Teilnehmern die bisher höchste Besucherzahl. Unter den Gästen waren auch drei Bochumer Sozialwissenschaftler welche die Münchner Self Tracker für Ihre Forschungsarbeit zu Quantified Self  befragten. Ralf Werner, verantwortlich für die Marke Fitbit in der DACH Region, stattete der Münchner Community einen Besuch ab und stellte Fitbit‘s Produkte und deren Beitrag zur Reduktion der Übergewichtigkeit vor. Seiner Meinung nach könne die Deutsche Bevölkerung mit ihrer europaweit höchsten Rate an Übergewichtigen von dem motivierenden und gesundheitsförderlichen Effekt von Trackingprodukten enorm profitieren.

Auch die Anwender und Self Tracker stellten Ihre persönlichen Erfahrungen mit Ernährungstagebüchern, der Messung radioaktiver Strahlung oder dem Aufbau von Internet of Things Anwendungen mit Homeservern und Smartphones vor. Ein besonderes Highlight an diesem Abend war die Möglichkeit seine Körperstruktur mit einem Bioimpedanz-Analysegerät zu vermessen. Insbesondere die Fitnessbegeisterten aus der Münchner Quantified Self Community nutzten diese Gelegenheit und diskutierten mit Frau Jung, der Geschäftsführerin des Herstellers Juwell Medical über Ihre Messwerte. Insgesamt 4 Stunden Programm und Networking nutzten die Teilnehmer zum Austausch ihres Know Hows und zur Planung neuer Projekte bis zum nächsten Treffen am 4. Juli.

Podiumsdiskussion zu Quantified Self auf der re:publica 2012

Auf der diesjährigen re:publica wurde das Thema Quantified Self in mehreren Beiträgen  von verschiedenen Seiten betrachtet. Im nachfolgenden Video sehen Sie die Referenten des re:health Tracks Bastian GreshakeBruno KollhorstKora KimpelFlorian Schumacher und Tobias Neisecke bei der Podiumsdiskussion über Quantified Self.

Quantified Self Meetups und Konferenzen im Mai

In den nächsten Wochen finden mehrere Quantified Self Meetups und Veranstaltungen mit Beteiligung der Deutschen Quantified Self Community statt. Dies ist eine spannende Gelegenheit für alle Interessierten, die Quantified Self Community kennenzulernen.

Am 3. Mai findet in Berlin die Konferenz re:publica statt, eine der wichtigsten Veranstaltungen für den Austausch von Online-Experten, gesellschaftlichen Vordenkern, und digitalen Meinungsmachern. Auf der diesjährigen re:publica besprechen mehrere Referenten Quantified Self und zeigen dabei verschiedene Facetten auf. Ich freue mich über eine spannende Diskussion und die Gelegenheit, die Deutsche Quantified Self Community dort dem Fachpublikum vorzustellen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sie hier.

Am 10. Mai findet das dritte Münchner Quantified Self Meetup im Rahmen der Münchner Web Woche statt. Die Mitglieder der Gruppe präsentieren Ihre Erfahrung mit Self Tracking in Bereichen wie Sport, Ernährung und Gewicht aber auch Emotionen und Erinnerungen. Auch ein Einblick in das Internet der Dinge wird durch einen Münchner Elektronikexperten beim Meetup vermittelt. Außerdem besteht die Möglichkeit innovative Produkte aus der digitalen Fitness und Gesundheitsindustrie live zu erleben und Erfahrungen mit den Münchner Self-Trackern auszutauschen.

Am 11. und 12 . Mai findet in Berlin die Veranstaltung „digitale Selbstvermessung – ein Leben nach Maß“ statt. Hier besprechen Referenten aus Forschung und Wirtschaft verschiedene Themen um Quantified Self, von der Wirkung von Feedback Schleifen, über die Visualisierung persönlicher Daten bis zur Gestaltung von Computer-Interfaces von digitalen Gesundheitsanwendungen. Auch hier habe ich die Quantified Self Community zu präsentieren und technologische Trends, sowie individuelle und gesellschaftliche Fragestellungen auf dem Weg in die vermessene Zukunft mit den Referenten und Gästen der Konferenz zu diskutieren.

Am 12. Mai findet das zweite Berliner Quantified Self Meetup statt. Hier präsentieren die Berliner Self-Tracker ihre persönlichen Quantified Self Projekte und Erfahrungen. Außerdem zeigen Industrievertreter, Startups und Entwickler gesundheitsfördernde Hard- und Software aus verschiedenen Bereichen. Der Besuch der Meetups ist wie immer kostenlos und auch für Anfänger und Interessierte geeignet.