Quantified Self Europe Conference

Am 11. und 12. Mai findet die zweite europäische Quantified Self Konferenz in Amsterdam statt. Ähnlich wie schon bei der ersten Quantified Self Europa Konferenz versammeln sich hier Self-Tracker, Wissenschaftler, Experten und Journalisten zum Austausch über persönliche Erfahrungen und technologische Trends aus dem Bereich Quantified Self. Ich freue mich schon sehr, viele Show Tell Organizer aus der ganzen Welt wieder zu sehen und spannende neue Menschen kennen zu lernen. Die Konferenz ist ein spannendes Event für alle die sich für Quantified Self interessieren. Weitere Informationen und Tickets gibt es hier.
qsconference2012

Show & Tell #2 der Berlin Quantified Self Meetup Group

Das zweite Show & Tell der Englisch-sprachigen Berliner Meetup Gruppe fand wie auch schon mehrere Deutsch-sprachige QS Events in der c-base statt. In der tech-lastigen Atmosphäre des weltweit bekannten Hackerspaces berichteten am 24. Januar mehrere Self-Tracker und Startups und beflügelten einen angeregten Austausch unter dem Publikum aus Sportlern, Entwicklern und QS-Interessierten. Als erster Sprecher des Abends präsentierte Dr. Ralf Belusa seine Big Data Self Tracking Projekt Hallo Doctor, einer von ihm selbst entwickelten Anwendung, mit welcher er während der letzten Jahre 30 Mio Datenpunkte am eigenen Körper, durch andere User und aus frei im Internet zugängliche Quellen erfasst hat. Folgendes Video zeigt Dr. Belusas Vortrag beim Quantified Self Show & Tell.

Als zweiter Sprecher kam der Berliner Künstler und Hacker Wolfgang Spahn zu Wort. Er berichtete über seine Kunstinstallationen welche physiologische Parameter wie Atmung und Hirnströme des Betrachters in eine analoge Projektion integrieren um ein interaktives Erlebnis zu ermöglichen. Der Elektronik Experte zeigte auch wie mit Arduino und Raspberry Pi selbst einfache Schaltungen und Aufbauten zur Messung von Puls, Atmung und anderen Werten möglich ist. Ich hatte übrigens die Gelegenheit Wolfgang Spahn in seinem Berliner Atelier zu besuchen und bin mir sicher, dass er noch einige sehr interessante Projekte an der Grenze von Kunst und Quantified Self erschaffen wird.

Die Quantified Self Community

Photo von der QS Conference (copyright by Apneet Jolly)

Photo von der QS Conference (copyright by Apneet Jolly)

Wer schon öfter unsere Artikel gelesen hat, weiß wahrscheinlich, dass wir uns als Community verstehen bei der jeder mitmachen kann. In diesem Artikel möchten wir beschreiben wie diese Gemeinschaft funktioniert und wie man sich einbringen kann.

Am einfachsten kommt man mit der QS Community bei persönlichen Treffen in Kontakt. Auch im Zeitalter von Social Media hat die alte Methode des Sprechens, Zuhörens und der direkten Interaktion immer noch große Bedeutung. Diese Bedeutung kommt auch durch die Quantified Meetups welche rund um die Welt beinahe täglich stattfinden zum Ausdruck. Diese Meetups sind aus dem einfachen Wunsch entstanden, zu Lernen, was andere Menschen mit der Fähigkeit sich selbst zu beobachten und zu verstehen anfangen. Vier Jahre später lebt die Philosophie des offenen Teilens und des gemeinschaftlichen Lernens in 80 Meetups wie zum Beispiel in Sydney, San Diego oder Hamburg (wo kommenden Montag das erste Show & Tell stattfindet).

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Biohacker Dr. Belusa im Interview

In diesem Interview berichtet Dr. Ralf Belusa von seiner Erfahrung mit dem Tracking verschiedenster Körperwerte. Der Aufbau des Interviews orientiert sich dabei an den drei Grundfragen die auch unsere Show & Tells beantworten. Einen tieferen Einblick gibt der Mediziner auch beim nächsten Quantified Self Meetup am 24. Januar in Berlin.

Hallo Ralf. Welche Daten hast Du gesammelt und warum?

Über die letzten zwei bis drei Jahre habe ich mit verschiedenen Messgeräten, Devices und Apps folgende Parameter gesammelt: Gewicht, Fettanteil, Muskelanteil, Wasseranteil, eingenommene Medikamente, Sportart und Dauer, Ernährung (kJ, Salz, Fett, Vitamine, Kohlenhydrate, Wasser, Zucker und Mineralstoffe), besondere Ernährungsbestandteile, Hautbeschaffenheit, Symptome und Krankheiten, Puls, Blutdruck, Blutsauerstoff, Stimmung, Schlafdauer und Stresslevel.

Wie hast Du es gemacht? (wie hast Du die Daten gesammelt und ausgewertet..)

Um den Aufwand zu minimieren verwende ich eine Art Wechselwirkungsprinzip mit dem ich variabel die jeweils wichtigsten Parameter erfasse. Grundparameter wie Gewicht, Körperfett, Muskeln oder Blutdruck-Puls monitore ich kontinuierlich. Somit bilden diese die Basisparameter, welche den Rahmen vorgeben. Darüber hinaus werden die Wechselwirkungsparameter wie Krankheiten, Symptome und Medikamente, Sport, Ernährung, Hautbeschaffenheit usw. bei Veränderungen oder Wechselwirkungen gemessen. Tritt eine Wechselwirkung oder Veränderung meines Körpers auf, wende ich eine Vielzahl von Messparametern und Einflussgrößen an, um die Wechselwirkung oder Veränderung zu erkennen und zu kontrollieren. Ich verstehe unseren Organismus hier als einen dynamischer Kreislauf, welcher sich kontinuierlich erweitert und verändert. Bei bestimmten Krankheitssymptomen oder Veränderungen, ändere ich zielgerichtet die Ernährung, Medikamente, Sport, um das Gesamtsystem Körper wieder ins Gleichgewicht und optimalere Ausgangslage zu regulieren.

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Zuwachs im Redaktionsteam

Nach einem knappen Jahr qsdeutschland.de unter meiner Redaktion erhält dieser Blog jetzt Zuwachs. Arne Tensfeldt, Organisator der Hamburger Quantified Self Gruppe und Marcia Nißen, welche die Quantified Self Bewegung im Rahmen ihrer Bachelorarbeit am KIT untersucht, werden zukünftig zu diesem Blog beitragen. Hierfür haben wir bereits einige neue Formate in Planung sodass es in Zukunft noch interessanter und abwechslungsreicher wird. Bereits vor kurzem ist Peter Lewis mit einigen Artikeln auf den neuen, Englisch-sprachigen Seiten dieses Blogs gestartet.

Arne, Florian, Marcia und Peter (v.l.n.r.)

Diese bieten Informationen für die internationale, in Deutschland lebende Community für welche wir vor wenigen Tagen in Berlin ein erstes Show & Tell durchgeführt haben. Relevante Artikel werden wir jeweils übersetzen, sodass Sie sowohl auf den Deutsch- wie auch auf den Englisch-sprachigen Seiten bestens informiert bleiben. Gemeinsam mit den erfahrenen Bloggerkollegen Arne, Marcia und Peter freue ich mich auf zahlreiche spannende Artikel. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie auf diesem Blog über Ihre Erfahrung mit Self-Tracking und Quantified Self berichten möchten. Wir veröffentlichen gerne Ihren Beitrag und helfen ggf. beim editieren Ihres Artikels.

Florian Schumacher ist Organisator von Quantified Self Veranstaltungen in Berlin und München. Schumacher berät Unternehmen zu digitalen Sport- und Gesundheitsprodukten und berichtet auf seinem Blog igrowdigital.com über Gesundheit, Technologie und die Nutzung persönlicher Daten.

Einladung zum Berliner QS Show & Tell #1

Am 22. November findet das erste QS Show & Tell der neuen Englisch-sprachigen Berliner Quantified Self Gruppe statt. Mit internationalen Gastsprechern und einer Demo Hour ist die Veranstaltung das bisher größte Quantified Self Event in Deutschland. Die Teilnehmerzahl ist limitiert und eine rasche Anmeldung wird empfohlen. Weitere Informationen zum Berliner Show & Tell #1 finden Sie hier.

Teilnehmer für Studie zu Quantified Self gesucht

Dies ist ein Gastbeitrag von Marcia Nißen, welche Quantified Self im Rahmen Ihrer Bachelorthesis untersucht.

Warum vermesst Ihr Euch?  Wie viel Zeit investiert Ihr ins Selbstvermessen? Was trackt Ihr alles und wie trackt Ihr es? Mich lassen diese Fragen, seitdem ich mich mit Quantified Self beschäftige, absolut nicht mehr los. Im Rahmen meiner Bachelorthesis hinterfrage ich individuelle Motivationen und Motive zur Selbstvermessung und bräuchte dafür nun eure Mithilfe. Wenn ihr irgendetwas in euerm Leben vermesst und aufzeichnet, würde ich mich freuen, wenn ihr an meiner Umfrage teilnehmt.

Zum Ausfüllen des gesamten Fragebogens solltet Ihr zwischen 15 und 20 Minuten brauchen. Eure Antworten werden anonymisiert und natürlich nicht an Dritte weitergegeben. Alle Ergebnisse und Erkenntnisse aus diesen Daten werde ich der Quantified Self Community nach Abschluss meiner Bachelorarbeit gerne zur Verfügung stellen. Hier gehts zur Umfrage: www.ksos.kit.edu/qs

Marcia Nißen studiert Wirtschaftingenieurwesen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und schreibt momentan an ihrer Bachelorarbeit zu dem Thema „Self-Tracking Activities and Motivations“. Seit September 2012 bloggt sie auf www.vermessen-leben.de über den Verlauf ihre Bachelorarbeit und Phänomene, die ihr dabei rund um Quantified Self begegnen. 

Zielgerichtete Gewichtsreduktion, ein Selbstversuch

In diesem Gastbeitrag beschreibt Arne Tensfeldt  seine gezielte Gewichtsreduktion mit Hilfe von Fitbit, Withings und Co.

Bereits in der Vergangenheit habe ich mit zielgerichteter Gewichtsreduktion experimentiert. Dies war jedoch mit größerem Aufwand verbunden, was ich in meinem Blog beschrieben habe. Mit der von mir aktuell genutzten Lösung von Schrittzähler und W-Lan Waage als Motivationsplattform, ist das Vorhaben einen gezielten Gewichtsverlust herbei zu führen ein ganzes Stück einfacher geworden. Erforderlich ist zwar die exakte Dokumentation der täglichen Nahrung, welche mit den Funktionen des Fitbits jedoch praktikabel umsetzbar ist.

Für die praktische Realisierung meines Gewichtsziels gehe ich folgendermaßen vor: Im Dashboard des Fitbits habe ich mein angestrebtes Zielgewicht festgelegt. Zusätzlich gibt es die Wahl zwischen drei verschiedenen „Intensitäten“ d.h. der Höhe der täglichen Differenz zwischen Kalorienaufnahme und Zufuhr. Gewählt habe ich hier den moderaten (mittleren) Wert von 500kcal. Aus aktuellem Gewicht sowie der festgelegten Differenz ergab sich ein Zieltermin zu welchen das Zielgewicht erreicht werden soll. Das nachfolgende Diagramm zeigt den Verlauf dieser Differenz bis zum heutigen Tage an.

SOLL/IST des täglichen kcal-Verlaufs

(Anmerkung zur Grafik: Den Fitbit habe ich erst kurz nach dem Start dieses Projektes bekommen. Daher die „Anlaufschwierigkeiten“ der Graphen)

 

 

Der Beeminder „Diagrammdienst“ wurde mit den gewonnenen Eckdaten des Projekts gefüttert und gab als Produkt ein Diagramm aus, in welchem ein fest definierter Korridor für den vorgegebenen Gewichtsverlauf abgebildet wurde. Neben Fitbit und Beeminder erleichtert die WiFi Waage die automatisierte Datenerhebung und Verarbeitung, da diese ihre Daten nach dem morgendlichen wiegen an Beeminder überträgt.

Gewichtsverlauf im Beeminderdiagramm

Das Diagramm zeigt den Verlauf der Gewichtskurve (rote Linie), welche aus den einzelnen Messpunkten (grün = unterhalb, blau innerhalb des SOLL-Bereichs). Die kritische Schwelle ist mit den orangenen Strichen gekennzeichnet.

Jeden Morgen nach dem Wiegen erhalte ich zusätzlich eine Mail von Beeminder, der mir eine Liste der letzten Werte sowie den Hinweis ob ich im Soll oder sogar darunter bin mitteilt. Dieser Mechanismus ist durch die Verbindung von Beeminder und Withingsaccount möglich die ihre Daten austauschen. Zwar zeigen sowohl Fitbit als auch natürlich die Withingsplattform den Gewichtsverlauf an, doch ist die Visualisierung der Daten bei Beeminder ansprechender und mit der integrierten Sollvorgabe äußerst Zweckmäßig.

Jede Mahlzeit wird entweder am PC oder direkt mit dem Smartphone mit der Fitbitapp dokumentiert. Zurzeit steht eine englische Nahrungsmitteldatenbank zur Verfügung, die durch eigene Einträge ergänzt werden kann. Es muss nur das gewünschte Lebensmittel ausgewählt und die Menge sowie die Mahlzeit zu der es gegessen wurde angegeben werden.
Nach dem der Fitbit mit dem Onlineprofil synchronisiert worden ist, stehen einem auch auf dem Smartphone die Information direkt zur Verfügung. Über ein Tachodiagramm sieht man wie der aktuelle Stand der geplanten Energieaufnahme ist.

Fitbit Aufnahme/Verbrauch an kcal des aktuellen Tages

Nach rund 70 Tagen der Datenerhebung und Auswertung zeichnen sich schon erste (postive) Verhaltensänderungen ab. So habe ich z.B. das Auto gegen die Bahn + den Fußweg zur Arbeitsstelle getauscht und versuche jeweils in der Mittagspause einen Spaziergang zu machen. Weiter kommt langsam wieder eine Routine in das Lauftraining, welches weitere Schritte aufs Schrittekonto bringt. So wurden aus ehemals durchschnittlich 5.000-7.000, an normalen Tagen 10.000-12.000 Schritte. Wenn dann noch eine kleinere oder größere Laufrunde dazukommt sind es schnell mal 20 bis 25.000.

Gegenüberstellung von unterschiedlichen Fitbit-Schritte Diagrammen

Mir fällt es leicht mich an mein Soll zu halten und ich erreiche die vorgegebenen Werte fast immer. Nie habe ich das Gefühl auf etwas verzichten zu müssen, schließlich lassen sich Ausreißer beim Essen gut durch körperliche Aktivität ausgleichen. Sicherlich strebe ich im Normalfall eine gesunde und ausgewogene Ernährung an, doch z.B. an Trainingstagen, kann ich mir ruhig mal ein Franzbrötchen mit extra Nutella gönnen und bin trotzdem genau im Soll. In der Vergangenheit war ich in Bezug auf die Ernährung oftmals viel strikter und konnte dies dann sicherlich nicht so konsequent durchhalten wie ich es jetzt mache. Die für mich mittlerweile gewohnten täglichen Abläufe geben mir nur zum Teil das Gefühl gerade eine spezielle experimentelle Phase „durchzumachen“, deren Ende ich herbeisehne. Vielmehr habe ich mich an das regelmäßige Wiegen und Eintragen gewöhnt und erfreue mich über die stetige wie gewünscht erzielte Gewichtsreduktion.

Laut Fitbit bzw. Beeminder-Vorgabe sind es noch 93 Tage zum angestrebten Zielgewicht. Ich bin optimistisch, dass ich es zu diesem Zeitpunkt oder vielleicht sogar schon vorher erreicht habe. Im Anschluss steht bereits das nächste Projekt fest – im Januar 2013 beginnt der 12-wöchige Marathontrainingsplan.

Danke an Florian Schumacher für Feedback und Unterstützung zu diesem Artikel

Internationale Quantified Self Kultur in Berlin

Am 17. Oktober wurde die englischsprachige Berlin Quantified Self Meetup Group gegründet. Die erste Veranstaltung der neuen Berliner Gruppe findet am 22. November statt. Unter den Sprechern sind zwei bekannte Personen aus der Quantified Self Szene. Steven Dean ist Designer, Dozent und Unternehmer in der digitalen Gesundheitsbranche sowie Partner des Inkubators PREHYPE. Der Organisator der New Yorker QS Meetups gibt beim Berliner Treffen eine Keynote zu Quantified Self und wird über seine Erfahrung mit Self-Tracking während des Trainings auf einen Iron Man berichten.

Steven Dean auf der QS Europa Konferenz 2011 (cc by Rain Rabbit)

Denis Harscoat ist Gründer des Startups DidThis und Co-Organisator der Pariser und Londoner QS Gruppen. Ihn interessieren insbesondere Gewohnheiten und die regelmäßige Ausübung von Handlungen, welche notwendig sind, um auf dem ihnen entsprechenden Gebiet Meisterschaft zu erreichen. Beim Berliner Treffen spricht Harscoat über das Self-Tracking von Handlungen, das “programmable self” und wie Self-Tracking ihn motiviert, seinen Lebensstil zu verändern. Neben den internationalen Gastsprechern kommt auch die Berliner Szene zu Wort. Peter Lewis ist Co-Organisator der neuen Berliner Quantified Self Gruppe und Entwickler von mobile Apps nach dem “spaced repitition learning system” Prinzip (SRS). Dieses Verfahren berücksichtigt die Merkfähigkeit des menschlichen Gehirns und hilft so die Effizienz beim Erlernen neuer Inhalte zu optimieren. Lewis spricht beim Meetup der neuen Gruppe über verschiedene SRS- Algorithmen, deren Potential für zukünftige Anwendungen und seine persönliche Erfahrung beim Erwerb von Wissen mit der Methode. Neben diesen und weiteren Beiträgen werden auch die Entwickler von Self-Tracking Apps ihren Bezug zu persönlichen Daten, Selbsterkentnis und Verhaltensänderung präsentieren. Entsprechend dem Vorbild der amerikanischen Quantified Self Meetups wird es nach den Vorträgen ein Demo Hour geben, bei welcher sich die Besucher über Berliner Startups wie Mentor, welches eine App zum Erreichen persönlicher Ziele entwickelt, informieren können. Alle Self-Tracker, QS-Interessierte und Pressevertreter sind zum Meetup am 22. November herzlich eingeladen. Weitere Informationen zur neuen Gruppe und zur Veranstaltung finden Sie hier.

Die Quantified Self Konferenz 2012

Am 15. und 16. September fand die dritte Quantified Self Konferenz in Palo Alto statt. Unter den 600 internationalen Gästen waren auch Martin Sona, Organisator der Aachener Quantified Self Gruppe und Florian Schumacher, Organisator der Berliner und Münchner Gruppen. Die zweitägige Veranstaltung bot umfangreiche Informationen rund um Self-Tracking und persönliche Daten und wurde von den Anwendern und Anbietern digitaler Lösungen intensiv zum Austausch und Networking genutzt. Einen ausführlichen Bericht zu der bisher größten Quantified Self Konferenz finden Sie hier. Aufgrund der zunehmenden internationalen Verbreitung von Show & Tell Gruppen werden im nächsten Jahr Konferenzen in Holland, Singapur und den USA für den Austausch der europäischen, asiatischen und amerikanischen Quantified Self Communities stattfinden. Auch von wissenschaftlicher Seite findet das Phänomen Quantified Self zunehmend Beachtung. Am morgigen Freitag den 28. September wird das Quantified Self Institut an der University of Applied Sciences in Groningen eröffnet. Auf die Ergebnisse am interdisziplinären holländischen Forschungsinstitut sind wir gespannt.